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Sudden Death für Karlsruhe Storm I

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Am Sonntag begab sich Karlsruhe Storm I auf den Weg zum Nachbarn Heidelberg. Das Team war sehr motiviert, weil Heidelberg in den letzten Spielen gute Leistung gezeigt hatte und demnach ein spannendes Spiel zu erwarten war.

Im ersten Quarter spielten beide Teams ruhig und tasteten sich ab. Johannes Henschel erzielte nach einer Einwechselung das Führungstor für Karlsruhe. Fünf Minuten später glich Heidelberg aus. Die Stormer hatten viele gute Chancen, aber der Heidelberger Goalie verhinderte mit tollen Reflexen eine frühe Führung für Karlsruhe. Nach dem ersten Quarterbreak kam Heidelberg besser ins Spiel und konnte sich mit zwei Treffern absetzen. Karlsruhe hatte in dieser Phase das Pech am Stick, traf oft nur das Gestänge und musste an einem starken Goalie knabbern. Stefan Genisoglu schaffte in der 29. Minute dann doch den 2:3 Anschlusstreffer.

Der Start in die zweite Hälfte verlief ähnlich: Karlsruhe kämpfte um die Bälle, erarbeitete sich hochkarätige Chancen, aber hatte Pech im Abschluss. Heidelberg konnte sich mit zwei Treffern absetzen ehe Andreas Fiesel in der 54. Minute das 3:6 schoss. Im vierten Quarter trat endlich das Glück der tüchtigen Stormer ein und die Spannung stieg auf den Höhepunkt. Jens Rotsche gewann in den ersten zwei Minuten seine Face-Offs und erzielte darauffolgend zwei Treffer. Kurz danach schaffte Rookie Sebastian Richter den Ausgleich. Martin Seider legte in der 66. Minute zum 7:6 nach – das Spiel war gedreht. Das starke Man-Up Spiel der Heidelberger ermöglichte ihnen wiederum in der 72. Minute den Ausgleich. Karlsruhe blieb allerdings weiter am Drücker und ging in der 74. Minute erneut durch Martin Seider in Führung. Der Sieg war zum Greifen nahe, aber Heidelberg schoss 44 Sekunden vor Schluss das Tor zur Overtime.

Karlsruhe war auch nach 80 Minuten Spielzeit noch fit und entschlossen das Spiel für sich zu entscheiden. 40 Sekunden nach Anpfiff erzielte Martin Seider sein drittes Tor und brachte sein Team in Führung. Unglücklicherweise fing Karlsruhe erneut in einer Man-Down Situation den Ausgleichstreffer. Die Overtime endete Unentschieden.

Das folgende Sudden Death war hart umkämpft und mit einigen Strafzeiten verbunden. Im Sudden Death entscheidet das erste Tor das Spiel. Die Partie war nach wie vor ausgeglichen, obwohl Karlsruhe personaltechnisch bereits geschwächt war. Leider fand zuerst ein Heidelberger Schuss das Tor und Karlsruhe verlor denkbar knapp.

Kapitän Jens Rotsche nach dem Spiel: „Wir haben nicht wirklich viele individuelle Fehler gemacht, die Mannschaftsleistung war überragend. Wir haben alles gemacht was wir konnten, nicht so wie beim letzten Spiel wo wir unter unseren Möglichkeiten gespielt haben. Wir hatten heute in der ersten Halbzeit einfach Schwefel am Schläger und die Tore nicht gemacht, die aber fast sicher waren. Gegen Ende haben wir es geschafft unser Spiel aufzuziehen, aber es nicht geschafft den Sieg mit nach Hause zu nehmen.“

 


Geschrieben von S. Richter


Ergebnis: Heidelberg 10 : 9 Karlsruhe (nach Sudden Death)


Tore: #30 Seider (3), #96 Rotsche (2), #26 Fiesel (1), #51 Genisoglu (1), #86 Henschel (1), #40 Richter (1)