Am vergangenen Samstag, 02.05.2026, trafen die KIT SC Engineers zum Saisonauftakt auswärts auf den Aufsteiger Mannheim Bandits. Bei bestem Wetter lieferten sich beide Mannschaften einen engen Schlagabtausch in dem sich die Engineers letztendlich mit 24:21 geschlagen geben mussten.
Trotz einigen wichtigen Abgängen in der Offseason, allen voran Quarterback Jonas Lohmann, und einer deutlichen Niederlage im Testspiel gegen die Bad Homburg Sentinels, machten sich die Engineers gut gelaunt und hochmotiviert auf zum Derby nach Mannheim. Zuletzt begegnete man sich 2024 in der Oberliga, einer Saison, in der die Engineers ungeschlagen Oberligameister wurden. Gerne wollten die Engineers in der Regionalliga Süd West da weitermachen, wo sie in der vergangenen Saison aufgehört hatten: Spiele gewinnen. Doch es sollte anders kommen als gedacht.
Die erste Halbzeit startete fulminant, direkt der erste Drive führte die Engineers angeführt von Quarterback Sebastian Hanna #9 bis knapp vor die Endzone der Mannheimer, von wo ein Fieldgoal Versuch von Mannheim geblockt wurde. Darauf folgte dann allerdings recht schnell auch ein Touchdown der Mannheimer. Nach zwei weiteren Punts der Bandits und Engineers, schafften die Engineers den Ausgleich durch einen tiefen Ball von Quarterback Sebastian Hanna #9 auf Receiver David Bräuer #85 und erfolgreichen Extrapunkt von Peet Löhr #2. Nach einem verschossenen Fieldgoal der Mannheimer, Interceptions beider Quarterbacks, einigen Incompletions, Punts und Defense Stops ging es dann nach einer spannenden ersten Halbzeit mit 7:7 in die Pause.
Für die Engineers startete die zweite Halbzeit denkbar schlecht: nach einem eigenen Drive, der nach nur drei Spielzügen in einem Punt endete, erzielten die Bandits ein Fieldgoal und erhöhten den Spielstand auf 10:7. Besser ging es erstmal nicht weiter, es folgten einige Punts von beiden Seiten sowie ein Fumble beim Handoff an den Runningback von Quarterback Sebastian Hanna #9, der leider von der Defense der Mannheimer recovered werden konnte. Durch die daraus resultierende gute Feldposition der Bandits konnten sie sich schnell vor der Endzone der Engineers etablieren und einen Touchdown erzielen. Dank erfolgreichem Extrapunkt stand es daraufhin 17:7 für die Mannheimer. Den darauffolgenden Punt der Engineers konnte Peet Löhr #2 sehr gut knapp vor der Endzone der Bandits platzieren, was sich als absoluten Glücksfall herausstellen sollte. Direkt im ersten Spielzug des neuen Drives verlor der Quarterback der Bandits bei einem angetäuschten Handoff zum Runningback den Ball in der Endzone. Dieser konnte in der Endzone von Linebacker Max Bergmann #13 gesichert werden, was einen Touchdown für die Engineers bedeutete. Inklusive des folgenden Extrapunkt stand es daraufhin 17:14. Das wollten die Mannheimer nicht auf sich sitzen lassen und schafften es im folgenden Drive erneut einen Touchdown zu erzielen, was die Engineers ihrerseits auch erneut mit einem Touchdown durch einen tiefen Ball auf David Bräuer #85 beantworteten. Dank der erfolgreichen Extrapunkte stand es daraufhin 24:21. Im restlichen Spiel schafften es beide Mannschaften nicht mehr weitere Punkte zu erzielen. Damit endete das Spiel nach zwei weiteren Interceptions je eine von jedem Team und einem Punt der Mannheimer schlussendlich mit einem Spielstand von 24:21 für die Gastgeber.
Mit dieser ersten Niederlage der neuen Saison ging es für die Engineers dann wieder nach Hause nach Karlsruhe. Dies ist die erste Niederlage in der regulären Saison seit 2 Jahren. Doch einige gute Impulse konnten mitgenommen werden, damit es im nächsten Spiel wieder besser läuft. Klar ist auf jeden Fall, dass den Engineers noch einiges an Arbeit bevorsteht.
Das nächste Spiel steht am kommenden Sonntag, 10.05.2026 auswärts bei den Heidelberg Hunters an. Die Hunters sind alte Bekannte aus den letzten Jahren, in denen man sich einige Male begegnete. Zuletzt zum Saisonabschluss 2025 Zuhause In Karlsruhe im Sparda-Sportpark, wonach die Engineers ihre Perfect Season feiern konnten. Kickoff ist am Sonntag um 15 Uhr im Fritz-Grunebaum-Sportpark.
Titelbild: Kolja Büttner





