Am vergangenen Sonntag, 20.07.2025 trafen sich die Engineers und die Freiburg Sacristans zum Rückspiel in Freiburg. Trotz einigem Chaos auf und abseits des Felds konnten die Engineers einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft machen und die Sacristans mit 7:47 besiegen.
Eröffnet wurde das Spiel mit ca. 30 Minuten Verspätung aufgrund eines Gewitters mit einem Kickoff der Sacristans. Dadurch kam wieder einmal die Offense der Engineers von Head Coach und Offense Coordinator Cato Zoua als erste auf das Spielfeld, um zu zeigen, was sie kann. Und wie sie das wieder taten: alle Probleme der vorherigen Woche vergessen, brauchten sie nur 5 Spielzüge bis Quarterback Jonas Lohmann #13 mit einem kurzen Pass über die Mitte Runningback Mitchell Kehrer #1 fand, der den Ball noch weitere ca. 30 Meter bis in die Endzone tragen konnte. Auch der anschließende Extrapunkt von Kicker und Cornerback Peet Löhr #2 war gut und so stand es wieder einmal direkt zu Beginn des Spiels 0:7.
Die Freiburger Offense rund um Quarterback Shakeem Mack #13 hingegen startete aus ihrer Perspektive eher schlecht ins Spiel. Nach 3 vergeblichen Versuchen zwang die starke Karlsruher Defense von Defense Coordinator Simon Hergenhan sie zum Punt. Für die Engineers dagegen ging es triumphal weiter: in nur 5 Spielzügen marschierten sie das Feld herunter bis kurz vor die Endzone der Freiburger, von wo es Quarterback Jonas Lohmann #13 wieder einmal selbst in die Hand nahm und mit dem Ball in die Endzone lief. Auch dieser Extrapunkt war gut und erhöhte den Spielstand auf 0:14.
Für die Sacristans wurde es im anschließenden Drive nicht besser: bereits der dritte Pass von Quarterback Shakeem Mack #13 landete, anstatt bei Runningback Pierre Junker #17, in den Händen von Karlsruher Defensive Lineman Max Sturmfels #72, der den Ball dann auch noch bis in die Endzone tragen konnte. Leider wurde der Touchdown aufgrund einer Strafe auf Seiten der Engineers wieder zurückgenommen, doch der Turnover blieb bestehen und die Karlsruher Offense durfte wieder aufs Feld. Für den geschenkten Drive und die gute Feldposition bedankte die Offense sich herzlich und ließ auch nichts anbrennen: Nach nur 4 Plays fand Quarterback Lohmann #13 Wide Receiver Alexander Niegsch #82 kurz vor der Endzone mit einem Pass, den dieser auch die restlichen paar Meter noch bis zum Touchdown bringen konnte. Auch dieser Extrapunkt konnte von Peet Löhr #2 verwandelt werden, wodurch sich ein Spielstand von 0:21 ergab.
Für die Sacristans ging es ähnlich glücklos weiter: Erneut zwang die Karlsruher Defense sie nach nur 3 Versuchen zum Punt. Die Engineers machten daraufhin erneut kurzen Prozess. In nur 4 Spielzügen standen sie erneut kurz vor der Endzone der Sacristans. Dort warf Quarterback Jonas Lohmann #13 einen Pass direkt in die Endzone auf Wide Receiver Tobias Gawlitza #84, den dieser, trotz starker Coverage der Freiburger, zum nächsten Touchdown fangen konnte. Auch dieser Extrapunkt war gut und so ergab sich ein Zwischenstand von 0:28.
Der anschließende Drive der Sacristans lief dann ähnlich unglücklich wie die bisherigen und endete in einem Punt. Frisch im zweiten Quarter angekommen fackelte die Engineers Offense wieder nicht lange: nach einem langen Pass über ca. 40 Meter auf Receiver David Bräuer #85, einem guten Lauf durch Runningback Mitchell Kehrer #1 und nach einem kurzen Pass stand die Engineers Offense erneut nicht allzu weit von der Freiburger Endzone entfernt. Mit noch etwa 20 Metern vor sich warf Jonas Lohmann #13 dann erneut einen Pass auf Receiver David Bräuer #85, den dieser in der Endzone zum nächsten Touchdown fangen konnte. Daraufhin entschieden sich die Engineers für eine Two-Point-Conversion, die allerdings fehlschlug, wodurch es beim Stand von 0:34 blieb.
In ihrem nächsten Drive blieben die Freiburger erneut glücklos und mussten nach 3 vergeblichen Versuchen punten. Für die Karlsruher lief es weiter wie gehabt: nach nur 4 Versuchen klopften sie erneut bei der Freiburger Endzone an. Wo sie dann erneut mit einem Pass auf David Bräuer #85 auch Eintritt erlangten. Doch auch ein sehr guter Kicker erwischt mal einen schlechten Moment, denn der anschließende Extrapunkt war nicht gut, was einen Spielstand von 0:40 ergab. Dieser Spielstand (mit mehr als 35 Punkten Unterschied) löste dann die sogenannte Mercy Rule aus, was bedeutet, dass die Spielzeit nur noch für Team-Timeouts und Verletzungen angehalten wird.
Doch die Freiburger wollten zeigen, dass die mehr können als nur punten und schafften es in ihrem anschließenden Drive ihr erstes First Down des Spiels zu erreichen. Doch nicht nur das, das zweite folgte auch direkt hinterher. Dies brachte ihnen allerdings nichts, da sie daraufhin durch die Karlsruher Defense über 4 Versuche aufgehalten wurden, was den Ball wieder zu den Engineers brachte. Die hatten dann allerdings nichts mehr davon, da noch bevor sie einen Snap spielten, die Schiedsrichter zur Halbzeit pfiffen. In die ging es dann auch mit einem Zwischenstand von 0:40.
Die zweite Halbzeit wurde dann von einem Kickoff der Engineers eröffnet, was die Freiburger Offense aufs Feld brachte. Beflügelt vom Erfolg vor der Halbzeit, machten sie sich auf den Weg Richtung Karlsruher Endzone. Dann geschah es: Mit noch etwas mehr als 65 Metern vor sich entschied sich Quarterback Shakeem Mack #13 einen tiefen Pass auf Wide Receiver Janik Diels #12 zu werfen, der diesen fangen und in die Endzone zum Touchdown tragen konnte. Kicker Jonas Werner #54 konnte dann auch noch das Fieldgoal verwandeln und so den Zwischenstand von 7:40 erzielen.
Mit Backup Quarterback und Head Coach Cato Zoua #23 auf dem Feld erfuhren die Engineers dann auch zum ersten und einzigen Mal an diesem Tag, was es heißt, früh gestoppt zu werden. Nach nur 3 Versuchen schaffte es die Freiburger Defense sie zum Punt zu zwingen. Leider verletzte sich dabei ein Freiburger Spieler schwer, was zu einer langen Verletzungspause führte. Wir wünschen dem Verletzten an dieser Stelle alles Gute und hoffen auf eine schnelle Genesung.
Nach der Verletzungspause konnte die Engineers Defense die Freiburger erneut nach nur 3 Versuchen und einem Sack durch Defensive Lineman Niklas Ribic #76 die Freiburger zum Punt zwingen und noch einmal die eigene Offense aufs Feld bringen. Weiterhin mit Cato Zoua #23 als Quarterback wurde dieser Drive direkt genutzt. Nach zunächst einem Pass auf David Bräuer #85 entschied sich Karlsruher Regionalliga Legende, wie der Freiburger Stadionsprecher ihn nannte, Cato Zoua #23, dessen eigentliche Position Runningback ist, dazu den Ball selbst in die Hand zu nehmen und einmal quer das Feld herunter zu laufen, bis er schließlich etwa 20 Meter vor der Endzone von den Sacristans zu Boden gebracht werden konnte. Ein weiterer Lauf von ihm brachte nur wenige Meter Raumgewinn mit sich, sodass letztendlich Runningback Andreas Rupp #32 den Ball in die Hand bekam und mit einem Lauf über 3 Meter an diesem Tag seinen ersten Touchdown erzielen konnte. Peet Löhr #2 verwandelte dann auch den anschließenden Extrapunkt und erzielte damit den Endstand von 7:47.
Die Sacristans betraten danach zwar noch einmal das Feld mussten aber nach einem Sack von Defensive Lineman Alexander Ralle #54 erneut punten. Und auch die Engineers erhielten noch einmal den Ball, allerdings lief die Spielzeit mit einem kurzen Lauf von Andreas Rupp #32 aus und so endete das Spiel mit einem Stand von 7:47.
Wir bedanken uns für das respektvolle Spiel und wünschen den Freiburg Sacristans eine erfolgreiche und verletzungsfreie restliche Saison! Auch an dieser Stelle noch einmal gute Besserung an alle verletzten Spieler.
Titelbild: Eric Schmitz





